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Christin Breuil Pala

Malerei

Rosengasse 4
7501 Rotenturm an der Pinka

Mein kleines Manifest
Wenn ich zwei Worte aussuchen müsste, um meinen künstlerischen Ansatz zu definieren, würde ich „Schönheit“ und „Nostalgie“ wählen.
Schönheit ist für mich kostbar, notwendig, essentiell. Ich verfolge sie mit Beständigkeit, ich umgebe mich damit und beanspruche sie. Schönheit als Konzept hat in unserer Geschichte schon immer eine große Rolle gespielt. Gibt es nur eine formale Schönheit oder so viele, wie es Augen des Betrachters gibt? Wir würden uns wundern, wie groß die Übereinstimmung darin ist, was wir alle schön finden, wie die Studie des Designers Stefan Sagmeister zeigt. Ästhetik verändert nicht nur unsere Gefühle, sie beeinflusst auch unser Handeln. Sie verändert uns und spielt eine unbestreitbare soziale Rolle in unserem Leben.
Ich beschloss zu gehen - vielleicht gegen den Strom - und mich dem Schönen zu widmen -, auch wenn ich mich dabei auf Klischees wie Blumen und Libellen verlasse -, in einer poetischen und eklektischen Herangehensweise, indem ich mich von der Literatur begleiten lasse.
Nostalgie ist ein weiterer Bestandteil meiner künstlerischen Persönlichkeit, eine fruchtbare Nostalgie, die ihre Bereicherung meinen Wurzeln, der Natur und den Meistern entnimmt, um eine unerschöpfliche Erneuerung wie die einer unbegrenzten Arbeit zu schaffen; eine wohl- tuende und kreative Nostalgie, die einlädt, eine endlose Reise zu beginnen, ein erneuerbares Ziel, das wir Malerei nennen;
... die Nostalgie, die von meiner Kindheit in Frankreich, in Paris und in der bewaldeten Landschaft der Île de France inspiriert ist, die die botanischen Bilder von Maria Sibylla Merian und die Motive von William Morris sowie die Gemälde von Claude Monet und Joan Mitchell, die träumende „Fantaisie“ von Gérard de Nerval, die Illustrationen meines Vaters, die Ästhetik der Nabis, die Sanftheit von Raffael und die skurrilen Bilder von Odilon Redon liebt ...
Christin Breuil Pala

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