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Künstler*innen Mittel- & Südburgenland
Sonntag, 31. Mai 2026
Samstag, 30. Mai 2026
10:00-18:00
Samstag & Sonntag
Christian Andreas Weisz

Malerei, Grafik

Den Ruf der Kunst kann man nicht unterdrücken. In meiner Seele sind zahllose Bilder verborgen,
die nach außen müssen.

Stadlatelier
Hauptplatz 68
7535 Sankt Michael

Christian Andreas Weisz’ künstlerisches Schaffen gründet auf der Überzeugung, dass wahre Veränderung stets im Inneren beginnt. Seine Malerei ist ein Akt der Selbsterkenntnis und zugleich ein Aufruf zur Bewusstwerdung – ein Dialog zwischen innerer und äußerer Welt. In einer Zeit globaler Unsicherheit sucht Weisz nicht die resignative Distanz, sondern den schöpferischen Aufbruch. Seine Kunst versteht sich als Gegenbewegung zur Ohnmacht, als Einladung, wieder Verantwortung zu übernehmen – für sich selbst und für die Welt.

Weisz’ Werke entstehen aus innerem Erleben heraus und öffnen Räume der Reflexion. Er interessiert sich weniger für das Schöne als für das Wahre. Seine Bilder sind Seelenlandschaften, Spiegel emotionaler Prozesse und zugleich gesellschaftliche Kommentare. Sie fordern das Sehen heraus – nicht nur als visuelle, sondern als geistige und ethische Praxis. Aufgewachsen auf dem Bauernhof seiner Großeltern – heute wieder Ort seines Lebens und künstlerischen Wirkens – entdeckte Weisz früh die Malerei als Sprache jenseits des gesprochenen Wortes. Mit zehn Jahren entstanden seine ersten Ölbilder, mit zwölf surrealistische Grafiken, mit vierzehn der erste Fernsehauftritt als Maler. Nach einer musisch-kreativen Ausbildung und Studien in Malerei, Grafik und Aquarell entwickelte er autodidaktisch eine eigene Handschrift: eine expressive, oft symbolisch verdichtete Bildsprache, die er als „Critical Arts“ bezeichnet – Kunst, die Stellung bezieht, ohne zu belehren.

Neben der Malerei steht Weisz’ Tätigkeit als Schauspieler, Regisseur und Autor – über 80 Film- und TV-Produktionen und mehr als 1.500 Theaterauftritte belegen seine künstlerische Vielseitigkeit. Doch immer bleibt das Malen das Zentrum seines Schaffens – die Suche nach einer visuellen Sprache für das Unsichtbare.

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